The bear went over the mountain...

... and this is what she saw. My year in Seoul, South Korea.

Shoko, me and snowflakes


30 March, 2005

Susanne deprimiert.

Der Bär

Ich habe jetzt auch einen koreanischen Nachnamen, den ich mir in meiner Genialität selbst verpaßt habe:

Gom (ausgesprochen "Kohm" wie in "Commander"), das heißt auf koreanisch Bär.
Da mein Vater mich Bärchen nennt, dachte ich mir, das paßt wunderbar.

Gom Su-Jin

Mehr Post

Heute habe ich eine Postkarte von meiner Freundin Veronika bekommen.
1. habe ich mich sehr über die Postkarte gefreut, vielen Dank, Vrounerl!
2. liege ich mal wieder kullernd vor Lachen auf dem Boden.

Man sieht darauf einen Menschen kaffetrinkend auf einer Couch sitzen.

Na gut, ihr denkt euch jetzt: Was ist daran so lustig?
Ich würde, wenn ich könnte, ich kann aber nicht, doch wenn ich könnte, dann würde ich, doch da ich ja leider nicht kann, aber gerne wollen würde, es jedoch unmöglich ist, obwohl ich nichts lieber täte, diese Karte einscannen und auf meinem Blog präsentieren.
Das geht jedoch nicht, da ich keinen Scanner habe.

Aber dann würdet ihr schon sehen, wieso ich kullere. Jawohl.

Und für alle die, die sonst vor Neugierde platzen (schickt einen eindeutigen Blick in Martinas Richtung):
Der Kaffetrinker sitzt in weißen Tennissocken, Badelatschen und Vaderhelm auf der Couch.
Wer kullert mit?

29 March, 2005

Ein Gast meldet sich zu Wort.

Unverschämtheit!
Letzten Freitag ist es passiert, und erst heute habe ich es geschafft, an ihren Computer zu kommen, ohne daß sie es merkt.
Ich liege verletzt, gebrochen und arm in einer Ecke, keiner weiß davon - was macht sie? An ihrem Blog herumspielen und Ostereier verstecken, die eh kein Mensch finden kann!!!
Anstatt sich um mich zu kümmern!
Als sie in der Früh vollständig angezogen noch einmal auf ihr Bett hochkrabbelte, dachte ich mir schon, jetzt wirds aber langsam gefährlich, mit mir altem Eisen sollte man so etwas nicht unbedingt tun. Aber wen interssiert schon, was ich denke? Gemacht hat sies jedenfalls trotzdem, und beim runterklettern kam natürlich das Unvermeidliche. Und sie daraufhin: "Hoppala!" und zieht sich in windeseile um. Danach hat sie mich in das vorletzte Fach von unten ihres Regals gestopft und da liege ich nun seither und harre der Dinge, die da kommen.
Hätte sie bloß nicht so einen Riesena---
Susanne stürmt ins Zimmer und scheucht die alte Jeans von Eric weg.

27 March, 2005

FROHE OSTERN

FROHE

OSTERN

ALLERSEITS!!!

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HAPPY

EASTER

EVERYBODY!!!

Ich habe heute acht
"Ostereier" auf meinem Blog versteckt. Kleiner Tip: Sucht in den Texten. Viel Spaß!
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Eight "easter eggs" are hidden on my blog. One hint: Look in the texts. Have fun!

Bonnie & Mahbub

Bonnie & Mahbub

This is Bonnie and Mahbub, from my Korean language class. In the back, you can see Clayton secretly doing his homework, as always. He says he doesn't have time to do it at home; attentive readers of this blog know why.

ooOoo

Das sind Bonnie und Mahbub aus meinem Koreanischkurs. Im Hintergrund ist Clayton zu sehen, der wie immer heimlich seine Hausaufgaben während des Unterrichts erledigt. Er behauptet, zu Hause keine Zeit dafür zu haben; aufmerksame Leser dieses Blogs wissen auch, warum.

Darrs transkribiert

So könnte man das Wort transkribieren. Allerdings hat es keine Bedeutung im Koreanischen.

26 March, 2005

Lektion Eins / Lesson One

click to enlarge / größer machen
Extra für Sensei Alex.


Für Informationen zum koreanischen Alphabet bitte die Links beachten.
ooOoo
For further information on the Korean Alphabet, see the links-section.

25 March, 2005

Imagination

Deutsche Version
Use your imagination!Yesterday I put on my supercool bear costume, met a friend and we went to the movies to watch "Harry Potter". It was fun, but the man sitting behind me kept complaining about my large ears and how it should be prohibited to wear costumes in theatres by states law. I then wondered what The Phantom would have done in this case...
Today in class, we were supposed to draw a picture of what we did the day before, and of course, me always being honest, truthful and terribly innocent, I drew the story of bear-goes-hollywood. With green pen. Gitte was actually jealous, for she wanted the green one, but then she got herself the pink one and since it made her climb up the SZA another eighth point or so, she was happy and kept quiet.
Clayton likes to look at immoral pictures on the internet. He does it all the time!
And if you don't know what the SZA is - be ashamed of yourself and check out Sahne-Tatsch's Puda Rosa Räntch via the links section!
Anyway... nobody believed my story! I was desolate!
Is it my fault that other people do boring stuff like going to the market, buying this and that, or even going to the movies without dressing up as something nice?
Anyway, the above sentence may be transcribed as follows:
"Cheo-nün eodsche komoßül ib-goh tschingu-rül mana-ßeo küg-dschang-eßeo "Häri Poteo" rül boaßeoyoh."
It means:
"I yesterday bear-costume put on and friend met and theatre-in "Harry Potter" watched."

24 March, 2005

Das ist mein koreanischer Name in koreanischen Lettern.

Fine Truth / Feine WahrheitThis is my Korean name in Korean letters.

Mahbub & Sabbir

Today the whole class received wonderful gifts from our outstanding classmates Mahbub and Sabbir from Bangladesh.
They are soldiers in the Bangladeshian army and here in South Korea for a training program. It is so much fun to have them in class, since they have the greatest sense of humour, and keep throwing comments into thin air that make me crack up quite often! It would be a lot duller in class if they weren't there, so we are all very thankful . But today they climbed right to the top of the popularity scale!
I received a 2005 calendar with many beautiful pictures of Bangladesh and lots of information on the country. I love it! I learned today that the smallest river in Bangladesh is still wide enough so that when you stand on one side, you cannot see the opposite. Unbelievable!

Thank you very very much, Mahbub and Sabbir!

Mein Schlüsselanhänger...

... und was er mit meinem Briefkasten zu tun hat.

Das ist eine sehr lange Geschichte, macht es euch also bequem, holt euch einen leckeren Kaffee, zündet euch gemütlich eine Zigarette an und lest dann aufmerksam, was ich zu berichten habe.

Ich nenne meine größere kleinere Katze Eule, weil sie große grüne Augen hat, und manchmal liegt sie scheinbar unbeteiligt auf dem Süd- oder Nordturm, dreht aber plötzlich den Kopf herum und schenkt mir diesen gewissen, bis ins Mark und Bein gehenden, die innersten Gedanken und Gefühle erstarrenden Katzenblick. Das sieht dann immer so aus wie bei einer Eule, die den Kopf um 180 Grad dreht. Und als ich vor ca. drei Monaten auf der Post war, um einen Brief aufzugeben, drehte ich wie zufällig den Kopf (leider zu deutlich weniger Effekt als meine Katze) und mein Blick fiel auf einen Ständer mit Schlüsselanhängern von Nici. Dort gab es viele verschieden Tierarten, darunter auch Katzen. Aber die lachten mich nicht an, denn ich hatte eine Eule entdeckt, die mich an die Große (Kleine) erinnerte. Ich habs einfach nicht übers Herz gebracht, daran vorbeizugehen, und da man sich immer besser fühlt, wenn man für einen grundlosen Kauf einen Grund hat, beschloß ich in einem Anfall spontaner Genialität, diesen Eulenanhänger nach Seoul mitzunehmen und für meinen Zimmerschlüssel zu gebrauchen. Diesem guten Vorsatz bin ich bis heute treu geblieben. Und gestern kam wieder ein Brief an mich, von Manuela, worüber ich ganz aus dem Häuschen war. Und da ich meinen Briefkasten Eulenhorst nenne, und dort Eulenpost ankommt, muß ich immer an meine lieben Freunde denken, wenn ich meinen Schlüsselanhänger ansehe. Und das wiederum tue ich ständig, wenn ich am Computer sitze, da über meinem Schreibtisch ein Regal hängt, an dem wiederum ein Haken befestigt ist, auf dem ich meinen Schlüssel samt Eulenanhänger aufhänge, wenn ich mich in meinem Zimmer aufhalte.

23 March, 2005

Wein und Käse

English Version

Vor einer Woche waren wir auf einer "Wine and Cheese Party", ausgerichtet vom OIA der SNU (Office of International Affairs der Seoul National University).

Die Party ging um 17:30 Uhr los, und das Essen (Käse, Toast, Kimbab, Fleisch, Sandwiches, Früchte, etc.) reichte schätzungsweise 0,00543 Minuten. Es war also rar (das Fleisch war auch gar) und viele, die ein bißchen später kamen, gingen leer aus. Da fiel Gittes scharfen Augen doch tatsächlich etwas sehr skandalöses auf:
Eine Frau, die unauffällig mit ihren Freunden in der Ecke saß und ratschte, hatte sich den ganzen Teller vollgepackt mit Cocktailtomaten, und als sie glaubte, niemand würde hinsehen, kippte sie das ganze - wuppdichhastdunichtgesehen - einfach in ihren schwarzen Minirucksack. Doch sie hatte Gittes gestrengen Adlerblick unterschätzt, der das Geschehene empört verfolgt hatte. Seit diesem Augenblick ließ Gitte die Dame nicht mehr aus den Augen, und auch wir anderen, die wir von ihr informiert waren, lurten immer wieder hin. Da saß die Frau nun und hatte plötzlich einen ganzen Teller voll Käse, doch sie aß nur halbherzig und sehr langsam davon. Wir schlossen Wetten ab, daß diese Ladung wohl auch der hungrigen Tasche zum Opfer fallen würde, und wenn wir mit den Ungläubigen dieser Welt um viel Geld gespielt hätten, wären wir jetzt Millionäre.
Nach einiger Zeit des mit-den-Beinen-Wippens und sich-unauffällig-Umsehens und ich-könnte-doch-keiner-Fliege-was-zuleide-Tuns stürzte auch die Käseladung in den gierigen, unergründlichen schwarzen Rachen!

Und die Moral von der Geschicht: Leute gibts, die gibts gar nicht!

Wie ich aus zuverlässiger Quelle gerade erfahren habe, heißt Claytons "American White"-Schlange Ralph.

The secret has been lifted!

For all those who've been wondering who the hack might be Eric, and where the name comes from:

Susan found it out!
Congrats to you, you win the B I G prize!

My baby is my laptop, which I only got two weeks ago, and it is named Eric after The Phantom in Gaston Leroux's novel "The Phantom of the Opera". You wouldn't know that his name is Eric unless you have read the novel (or you know someone who has).

I'm very happy to say that I did manage to keep my hands off the Mozartkugeln and that Susan will get her prize in time!
Enjoy!

"Following our huge idol Sanne"

Es ist ansteckend!
Gitte mich, ich Susan und Elvira.
Zwei in Seoul, zwei in Spanien. Wie waers mit Austauschprogrammen?

Susans Blog!

22 March, 2005

Darf ich vorstellen?

Es war einmal...
eine wunderschoene, sehr intelligente, humorvolle, gut angezogene und geistreiche Studentin.
Sie hatte zwei Namen, die trug sie immer mit sich herum. Sie waren ihre kostbarsten Schaetze, und sie huetete sie wie ihre Augaepfel. Eine weise Frau hatte ihr vor langer Zeit prophezeit, dass sie einmal in die Geschichte eingehen wuerde als "Die, deren Name drei sind". So wusste sie also, dass sie noch irgendwo einen finden wuerde, doch wo?

Zum ersten war sie ganz leicht gekommen:
Bei ihrer Geburt wuchs ihr eine gelbe Blume mit schwarzem Auge auf dem Kopf, da war die Sache fuer ihre Eltern klar.
Der zweite liess sich dann schon Zeit, ehe er sich blicken liess:
Die Welt brauchte einfach ein bisschen, ihren wahren Charakter zu durchleuchten, denn stille Wasser gruenden zwar tief, sind aber auch schwer einzusehen. Doch zwei Kinder, denen sie auf einem Nachtspaziergang durch den Wald begegnete und die eifrig Steinchen vom Wege auflasen, sahen auf einen Blick, was mit ihr los war, deuteten mit den kleinen Zeigefingerchen auf sie und schleuderten ihr den zweiten Namen entgegen.
Der dritte nun kam nicht so lange nach dem zweiten, aber dafuer um so gewaltiger:
Die Studentin wurde von einem Windstoss erfasst, quer ueber die halbe Welt geschleudert und prallte mit voller Wucht im Land des Flusses auf. Fremdartige Menschen blickten sie erstaunt an, so etwas wie sie hatten sie noch nie gesehen. Sie hob die rechte Hand mit zu einem V gespreizten Fingern, versuchte ihre Ohren spitzer und ihre Gesichtszuege gelassener aussehen zu lassen, waehrend sie sagte: "Servus! Ich komme in Frieden." Die Menschen fragten sie nach ihrem Namen, doch alle taten sich schwer, sich diesen zu merken. Ausserdem versuchte die Studentin, sich so gut wie moeglich einzugliedern, da es ihr in dem Land sehr gut gefiel. So trat eines Tages ein Fremder an sie heran und fluesterte ihr etwas ins Ohr, woraufhin sie laechelte.

Su-Jin (ausgesprochen Sudschin) heisst "feine Wahrheit".
Danke Ki-Jeong!

21 March, 2005

Anna und Hoerti

Meine lieben Freunde, es wird immer besser!
Gerade habe ich eine Email von einer anderen Freundin erhalten, in der sie mir mitteilt, dass sie sich mit ihrem Freund verlobt hat.

Da sag ich nur:


H E R Z L I C H E N
G L U E C K W U N S C H ! ! !


Ich freue mich aufrichtig fuer euch beide!

Eure wird die erste Hochzeit sein, auf der ich tanze!

Gute Laune

Eigentlich bin ich ja krank, und wenn man krank ist, fuehlt man sich nicht gut. Und wenn man sich nicht gut fuehlt, liegt man im Bett und versucht zu schlafen.
Nichts dergleichen tue ich.
Ich sitze vor meinem Baby (hinter dessen Geheimnis bis jetzt uebrigens noch niemand gekommen ist) und grinse von einem Ohr zum anderen.

Ich habe die ganze Schublade voll Mozartkugeln, darf sie aber nicht essen, weil wenn ich einmal anfange, dann esse ich sie alle auf, jede einzelne, ohne Gnade, und dann haette ich keinen Preis mehr zu vergeben. Also ratet endlich mal!!!

Warum ich grinse?
Das wollt ihr wohl gerne wissen...

Kennt ihr Barts Buch (der Bart von den Simpsons), in dem er den Leser auf der Suche nach dem Sinn des Lebens von Seite zu Seite schickt, und am Ende kommt man genau dort wieder hin, wo es angefangen hat, und es geht wieder von vorne los?
Clayton hat uebrigens neulich mal seine Hausaufgabe nicht gemacht, und die hat er dann ganz frech einfach im Unterricht geschrieben, so ganz still und heimlich in einer Ecke, damit es der Lehrer auch ja nicht sieht!

Ich grinse, weil ich heute ueber eine Email gestolpert bin, die ich in der Aufregung des Hierherkommens und sich Einlebens damals nur ueberflogen hatte. Sie ist von meiner Freundin Martina. Von ihr steht auch viel in den Kommentaren, nehmt euch mal ein Beispiel an ihr!

Gestern in der Frueh gab es offensichtlich ein Erdbeben in Japan, das bis zu uns gestrahlt hat und in ganz Korea zu spueren war. Joserra aus meinem Sprachkurs wohnt im 26 Stock, und er sagte (ich zitiere):

"I fell! I fell over! In my apartment. So I thought, maybe it's an earthquake, but then people say there are never earthquakes in Seoul, so I thought it's just me."

Ich habe davon jedenfalls nichts mitbekommen. Ich habe zu diesem Zeitpunkt glaube ich noch tief und fest geschlafen.

Am Freitag war ich mit vier Maedels clubben. Des war cool! Gitte und ich haben unsere OBERCOOLEN Sonnenbrillen aufgehabt, und wurden von allen bewundert!
In einem Club (man darf als Maedchen in drei zum Preis von einem gehen!) hat mich son besoffener Kaukasier angemacht (der konnte seine Finger natuerlich nicht bei sich lassen), dem musste ich dann gleich mal wieder einen Riegel vorschieben. Da wundert sich nochmal einer, warum die hier einen schlechten Ruf haben!
Clayton hat keine Ersatzbrille.
Am Samstag waren wir bei Yune zu Hause eingeladen. Ihre Mutter hat superlecker fuer uns gekocht. Yune hat ihrer Mama sogar extra gesagt, dass wir ein ganz bestimmtes Gericht gerne essen. Wir hatten das noch nie probiert, und nun ratet mal, wer das so gerne isst!?!

Immer noch neugierig, worueber ich mich heute so amuesiere?

Gitte hat mir gerade geschrieben:
"Du, ich krieg das fei voll mit wenn du schon zum 3. mal bei gitte's minipoll abstimmst!"
*rotwerd*
Ich??? Niemals! Ich manipuliere doch nicht!

Also, Martina hat mir diese Emaille geschrieben, dass sie etwas ganz bestimmtes gerne wissen moechte, aber erst, wenn der 6. Harry Potter Band rausgekommen ist und sie ihn gelesen hat. Dann moechte sie naemlich eine Quelle von mir wissen, aus der ich eine ganz bestimmte Information gezogen habe.
Ihr findet das nicht lustig? Ich zitiere:
"[...] weil du es aus ganz zuverlässiger Quelle weißt. KeineAngst, ich will dich jetzt nicht mit Fragen bombardieren [...] aber kannst du mir nachdem ich das Buch gelesen habe, verraten, welche Quelle das war? Seitdem du mir das nämlicherzählt hast, platz ich fast vor Neugier [...]"

Dieser Satz ist eine Quelle der unendlichen Heiterkeit fuer mich, da mir nicht bewusst war, dass ich meine Freundin damals so neugierig gemacht habe, dass sie immer noch daran denken muss! Immerhin ist es ein paar Monate her, dass ich es ihr erzaehlt habe, und ich selbst konnte mich schon kaum mehr daran erinnern!

HAR HAR HAR HAR HAR!!!

20 March, 2005

Die coolste Sonnenbrille der Welt

Die coolste Sonnenbrille!

Blumen im Garten...

Gitte und ichDas war auf dem ersten Nachtreffen der Deutschen-Woche-Fans. Wir waren in Shillimdong Sundae essen, das ist koreanische Wurst mit Darmstueckchen (ja, die habe ich auch probiert!). Es war, wie alles hier (ausser Tentakeln) sehr lecker, und der Soju floss in Sturzbaechen.

Angenehme Stimme hat von Frau Yani Kim diesen Blumenstrauss zum Abschied bekommen, weil er fuer vier Monate nach Deutschland geht und sie ihn an diesem Tag zum letzten Mal gesehen hat.

Nach dem Abendessen gingen wir in ein original koreanisches Teehaus. Ich hatte einen Zitronentee aus und mit echten Zitronen. Mmmmhhh, lecker!

Caution: Highly Contagious!

As many of you (the ones who know me anyway) are aware of: I am a klutz.
If you didn't know that already, all you need to do is go out and have dinner with me, then you cannot escape noticing.
So, I wash my clothes, alright, soon as I pick up a glass of anything, or a bite to eat, my shirt gets really hungry and wants something, too.
So I feed it.
But my shirt is still little, and it's fine motor manipulations are not quite developed, yet. Just like a child, it will drool all over the place, leaving a big spot of whatever I shared with it somewhere on my chest.

Yep.

Now, as of a couple of days ago, I did not know that this "disease" is contagious.
So here's my friend Gitte, and she keeps teasing me because I am clumsy and spoil all my things. She's openly laughing at me, making everyone join in the good fun.
Oh well, I'm used to that.

She's not.
And I have passed it on to her, so when she put on a clean pair of creme coloured pants yesterday, she tried to show off by holding chopsticks the Korean way and actually tried to pick up some food this way.
There it went, right down into her lap, I bet it was feeling quite comfortable there! And it was Kimchi, too, so that's like having tomato sauce sitting on your clothes.

Revenge of the potato.

Die Gier nach Neuem

Heute habe ich meine Freundin Christina ueber icq online getroffen.
Im Gegenzug dafuer, dass ich ihr lustige Geschichten geschrieben, und ihr mein gesamtes Privatleben zu Fuessen gelegt habe, hat sie mich wissen lassen, dass

"mein Geschenk langsam Form annimmt".

Was haette ich tun sollen?

Sie anbetteln, mir zu sagen, was es ist?

Wuerde ich nie tun!

Ich bin gar nicht neugierig und kann sehr gut damit umgehen, dass ich keine Ahnung habe, was es ist, wann ich es bekommen werde und ueberhaupt...

Und wisst ihr, was dieses freche Christina gesagt hat, als ich ganz cool fragte, ob sie es eventuell in Erwaegung ziehen wuerde mir zu erzaehlen was es ist nicht dass es mich interessieren wuerde?
Ich zitiere: "... aber wie gesagt es nimmt formen an und dir hat wohl jemand ins hirn ges.... wenn du denkst ich rück so einfach mit der sprache raus."

Ist das zu fassen???

Ich weiss auch nicht, warum meine Freunde immer so gemein zu mir sind und mir sagen, sie haetten da was fuer mich, aber es dauere noch eine Weile, bis ich es bekaeme, und ich solle mir nicht zuviel versprechen, aber es wuerde mir sicher SUPERGUT gefallen, aber sie verraten mir auf keinen Fall, was es ist. Und dann fangen sie an, mir fadenscheinige Tips zu geben, mit denen ich eh nichts anfangen kann, und die mich noch weiter verwirren.

Nicht, dass es mich je interessieren wuerde. Ich nehme das immer ganz cool.

17 March, 2005

Eulenpost

Es war einmal...
vor langer langer Zeit, in einem weit entfernten Land...

eine Studentin.
Sie war sehr ungluecklich, denn keiner ihrer Freunde schrieb ihr. Sie erstellte ein Tagebuch am Himmel, das von ueberall gesehen werden konnte, doch niemand ruehrte sich bei ihr. Sie schickte auch ihre Adresse an alle ihre Freunde, doch es kam nichts. Taeglich ging sie aufgeregt zu ihrem Briefkasten, und sah hinein. Doch es gaehnte ihr nur Staub entgegen.
Sie wohnte in einem trueben kleinen Zimmer. Die Waende verschoenerte sie sich mit Bildern, doch sie hatte nicht viele. Sie bat ihre Freunde, ihr Bilder zu schicken. Doch es kam nichts.
Tieftraurig hatte sie die Hoffnung fast schon aufgegeben, als eines Nachmittags ein dicker Brief fuer sie da war. Der Briefumschlag war weiss, hatte einen blauen Eulenpost-Aufkleber drauf und war gefuellt mit rosa-cremefarbenem Papier, zwei ganze Boegen, von oben bis unten ganz dicht beschrieben! Ihre Freundin hatte auch ein Bild mitgeschickt, von zwei sehr suessen Katerles. Das haengte sich die Studentin an den Schrank.
Und wenn sie nicht gestorben sind (sie und ihr Brief), dann lesen sie noch heute.

Vielen Dank Martina!

Tollpatsch

Ich habe es mal wieder geschafft...

Heute in der Frueh habe ich mir ein leckeres Wurstbrot geschmiert, dazu musste ich aber erstmal das Brot schneiden. Mit einem scharfen Messer.
Muss ich mehr sagen?

Susanne + Scharfes Messer = Unfall

Diese mathematische Gleichung sollte sich jeder merken, in ein paar hundert Jahren werde ich naemlich als Begruenderin der Tollpatschigkeitstheorie fester Bestandteil des Lehrplans sein. Ihr koennt also schon mal anfangen, euren Kindern dieses essentielle Grundwissen beizubringen.

15 March, 2005

Puda Rosa Räntsch jetzt online

Fuer alle, die an Kitsch und flauschigem Tuell interessiert sind:
In der Links-Sektion gibt es den ultimativen url zur Puda Rosa Räntsch.
Dort werdet ihr weitere interessante Links finden zu tuffigen Plueschseiten sowie viel bewundernswuerdiges ueber rosa Barbie-Pilltongs erfahren.

Viel Spass auch auf dieser Seite!

Comments

Ich habe die Einstellungen meines Blogs jetzt so geschaltet, dass jeder mir Kommentare zu meinen Eintraegen schreiben kann, ohne sich vorher bei Blogspot anmelden zu muessen. Tut mir leid, falls euch das bis jetzt vom Schreiben abgehalten hat...
(Das ist jetzt schon fast ein Wink mit dem Scheunentor.)

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I have just changed my blog's settings so anyone can use the comments button and write something nice to me. That means that you don't have to get a blogspot-account in order to comment.
As of just now I wasn't aware that my blog was set on "blogspot-account-holders" only, sorry for any inconvenience to all my friends.

Type away!

Astrology

I cannot help but giggle into my own beard.
I just read this enormous article on Scorpios and The Rooster (Chinese Astrology) on gerardbutler.net.
I would like to share one sentence with you:

"The Rooster is the strutting peacock of the Chinese Zodiac!"

Whatever that means, it sounds freakin' funny, and since I'm in a laughing mood today, I'm having a hard time stopping.
I picture this peacock strutting about the stratosphere, going all "Oh, look at my tail feathers, aren't they so shiny and beautiful? (in a lower voice) Hey, d'you wanna have a cup of coffee, chick?"

ROFLMAO!!!

14 March, 2005

Koreanischunterricht

Zu Beginn zwei Erklaerungen:
Lehrer heisst Sonsaengnim, Schueler heisst Haksaeng.

Sonsaengnim: So, jetzt machen wir Gruppenarbeit. Ihr beide seid von Bangladesh? Oh, wie nett. Und ihr kanntet euch schon vorher? Wie toll. Ihr seid gute Freunde? Finde ich spitze! Ihr seid ein Team.
Wie stehts mit euch beiden? Oh, ihr seid beide aus der Mongolei? Das passt wunderbar, ihr arbeitet jetzt mal zusammen.
Ihr zwei seid aus Japan? Sensationell, schon wieder ein Paerchen gefunden! Macht bitte Uebung 3.4 zusammen, ja?
Was ist mit euch beiden? Was, ihr seid beide aus Deutschland??? Na, das geht dann nicht, dass ihr zusammenarbeitet. Ich kann euch zwar auch keinen Grund nennen, weil es fuer eine solche Regelung keinen erfindlichen und vernuenftigen gibt, aber so steht es nun mal in unserer Versicherungspolice: zwei deutsche Haksaeng duerfen auf keinen Fall miteinander Gruppenarbeit machen.
Susanne: Ich bin aber Oesterreicherin.
Es entsteht allgemeine Verwirrung im Klassenzimmer. Eine fragt, warum Susanne dann noch nie in Australien war, wo es doch ihre Heimat ist, ein anderer ist der festen Ueberzeugung, Susanne kaeme aus Oesterreich und fragt sie, aus welcher Stadt. Er sei schon mal in Salzburg gewesen. Um die allgemeine Verwirrung nicht noch weiter zu treiben verschweigt Susanne kleinlaut, dass ihre Mutter urspruenglich aus Bosnien stammt, kroatischen Ursprungs ist und mittlerweile Deutsche, was die Sache ja noch verkomplizieren wuerde.
Sonsaengnim: leicht irritiert Das geht trotzdem nicht, sonst faellt uns das Dach ueber dem Kopf zusammen! Also, Gitte, setz dich bitte um. Ja, genau: wie im Kindergarten.
Gitte wechselt mit knirschenden Zaehnen den Platz.
Extra fuer Gitte!

Noraebang

Heute auf deutsch, kann ja nicht immer nur englisch sein!

Lehrer: Was ist ein Noraebang?
Alle Schuelerchen melden sich eifrig, Hermine huepft sogar auf ihrem Stuhl herum.
Lehrer: Ja, Alan?
Alan stimmt mit sonorer Stimme eine Arie an. Als er endet, bricht das Klassenzimmer in spontane Ovationen aus.
Lehrer: Gut, liebe Kinder, Alan hat uns sehr eindrucksvoll gezeigt, was wir unter einem Noraebang verstehen koennen, indem er diesen Klassenraum in eins verwandelt hat. Aber kann mir denn auch jemand eine wissenschaftliche Erklaerung geben?
Hermine springt fast an die Decke.
Lehrer: Susanne.
Susanne: Ein Noraebang ist ein Baum, in dem Kloake gesungen wird. Das laeuft so ab: Viele Leute tun sich zusammen, bezahlen fuer eine Stunde, suchen sich einen Dong aus und lesen dann vom Kiltschirm den Hext ab. Es gibt zwei Makros, sodass man auch Duente singen kann. Mit meiner Lieblingsfreundin in Seoul mache ich das immer, unser Dong ist "Bummer Whites". Am Ende jedes Liets zeigt einem der Kiltschirm an, wieviele Punkte auf einer Skala von der rechten bis zur linken Arschbacke man erzielt hat. Manchmal schafft man volle Punktzahl, und dann klatschen alle wie gerade bei Alan. Er haette sicher auch alle bekommen.
Susanne schenkt Alan einen Augenaufschlag mit Kuhblick-Charakter.
Lehrer: Nun wollen wir aber doch mal ernst sein.
Lehrer schaltet den Tageslichtprojektor (in Leipzig, Sachsen, Ostdeutschland auch bekannt als "Polylux") an, der ein Diagramm mit verschiedensten bunten Kurven und Zahlen an die Wand wirft.
Diagramm: reibt sich den Hintern
Alan wirft ein Papierschnipsel zu Susanne rueber, auf dem steht: "Willst Du mit mir gehen?" Darunter zwei Kaestchen mit "Ja", "Nein" und "Vielleicht". Susanne kreuzt eifrig an, Zungenspitze zwischen den Zaehnen.
Lehrer: Um Koreaner zu verstehen, muss man Noraebang verstehen, ihr seht also, auch bei diesem komplizierten Thema lernt ihr fuers Leben!
Was besonders erstaunlich ist, bitte seht euch mal das Diagramm an, ...
Diagramm schwenkt die Faeuste gegen den Lehrer und deutet auf diverse blaue Flecken.
... ist dass Koreaner fast alle eine ausgenommen schoene Stimme haben. Wissenschaftler auf der ganzen Welt zerbrechen sich die Koepfe, woran das liegt. Ungebildete neigen zu dem Glauben, dass sie durch das viele Singen gutes Training haben. Ich persoenlich jedoch denke, das ist Unsinn. Die kluegsten Koepfe der Stochastik, Physik, Chemie und Gehirnforschung koennen sich einfach nicht irren, und wenn es so einen einfachen Grund gaebe, wuerde die Elite doch nicht mehr weiterforschen.
Des Lehrers Liebling (ihr Name ist Yvonne): Genau!
Lehrer schenkt Yvonne einen erfreuten Blick. Yvonne blickt strebsam auf ihren Tisch und beobachtet aus den Augenwinkeln, ob alle sie beneiden.
Gitte: Aber ist es nicht so, dass die Koreaner von fruehester Kindheit vor sich hinsingen, ohne dass jemand ihnen das Gefuehl gibt, dass das seltsam ist oder sie keine schoene Stimme haben? Ich meine, dort ist es kein Statussymbol, zu singen, sondern man tut es einfach, weil man es gerne macht, und nicht, um anzugeben und anderen zu zeigen, was fuer eine tolle Stimme man hat (so wie Alan gerade eben).
Susanne und Alan schenken Gitte einen giftigen Blick.
Lehrer: Nein nein, Gitte! Das hast Du voellig missverstanden! Ich sagte doch gerade, Wisschenschaftler auf der ganzen Welt, die kluegsten Koepfe (!!), beschaeftigen sich mit diesem Thema. Denkst Du vielleicht, Du weisst es besser als sie? Wenn sie keine Antwort finden, wer sonst? Du sicher nicht.
Yvonne nickt eifrig.
Susanne: Obwohl Gitte meinen Freund beleidigt hat, ...
Alle sehen sich neugierig nach Susanne um, Liam stoesst Alan in die Seite und fluestert ihm etwas zu, worauf Alan nickt. Susanne wird rot vor Stolz und zwinkert Yvonne verschmitzt zu.
Diese wird gelb vor Neid.
... stimme ich ihr voll und ganz zu. Wir waren so oft mit Koreanern im Noraebang, und haben es selbst miterlebt. Waren Sie denn jemals in Korea?
Der Lehrer erroetet.
Lehrer: Das tut hier nichts zur Sache, Susanne. Aber die Wissenschaftler dieser Erde koennen sich einfach nicht irr...
In der Klasse bricht allgemeine Anarchie aus, Kinder werfen Stuehle und Baenke um, zerfleddern Schulbuecher und werfen die Fetzen zum Fenster hinaus. Yvonne rettet sich hinter den schuetzenden Ruecken des Lehrers, bis beide samt und sonders in den Buecherschrank gesperrt werden.
Dann gehen alle ein Eis essen.

Food

Here is my account of Korean food...

When we first arrived, we went to the restaurant next to Hoam Faculty House. The waitors and waitresses did not speak English, but with hand and foot we managed to order something. It came in a hot stone bowl (clumsy me burnt her greedy fingers); rice with vegetables, seaweed and mushrooms. I think we had about eight side dishes: meat, Korean pizza, kimchi, soup, salad, soy sprouts, ...
It was very yummie, but we had no idea in which order to eat it. So we just mixed it all up, which turned out to be the way to do it.

On Monday, February 14th, 2005, we went to what is called "Deutsche Woche" (German Week). It's actually ten days, organized by the German department for new students of the German language. They have classes and side programs all in German, and even the ones with no basic knowledge are supposed to only use German (as much as they can). It was fun!

The workshop took place in Yang-Pyeong, about an hour away from Seoul. Everyday at noon and 6 pm we ate spicy soup. Korean food comes in shape of soups quite often, but at home people do not necessarily cook as spicy as this food was, as many of our Korean friends have told us. Especially the ones who are not used to eating hot, either. So I guess I just abolished a stereotype which even Koreans have of themselves.

Apart from the spicyness everything here tastes really good. I even tried clams and calamari, I wasn't very fond of it, though. I do not like tentacles, come what may. Calamari is kind of pertinacious, too, so it's like trying to eat rubber.

My favourite food is kimchi-pizza, rice-cake, and kimbab.
For further information on Korean food, see the links-section.

13 March, 2005

Today

Since I love my baby so much, it shouldn't surprise you that I've been playing with it all day long. Actually ever since one o'clock, for that's when I woke up. It was a loooong night yesterday, admiring Eric and all!

I sorted out more pictures for you to look at, just follow the links "Deutsche Woche" and "English Drama Group".

Tomorrow I'll ask Clayton inquisitive questions. He is in my language class, and when we went to have lunch together on Friday, he kept firing questions at one of the girls. I thought this was very funny, so I did the same to him and found out that his mum's second first name is Louise, that his brother is 21 months older than him - "to the day", that he does not remember his first girlfriend's eyecolour but thinks it was brown, and that he's been wearing glasses since he was about 13.
I'll let you know when I find out more, I bet you are burning with curiosity!
Oh, and his favourite colour is green.

You will curse the day you did not do all that the Phantom asked of you!

Past the point of no return

I am still playing with my baby. I got it today, and called it Eric. Can you guess why?

I will describe my room to you:
As you open the door, you will find on your left side my wardrobe, which does not hold too many clothes. On its handle, you can see my absolutely stylish shoe horn (I actually had to look up this word on leo.org, while the Phantom asks his last question), it is green (the horn) (Ui, a Greenhorn!), with a brown crocodile as a handle. It's hanging in there...
On the wardrobe's right door I glued up shiny red paper, to which I attached a nice postcard of typically Korean bed-things because it's colourful and I felt that this dark room with its window overshadowed by a roof for the most part of the day needs exactly that. Next to my wardrobe is that of my roommate's, it looks like mine - only that she's got a towel on a light-pink-bear-hook hanging from it. I will skip the rest of this side of the room, since it's not mine.

Bored already?

No?

Can you still take more?

My desk.
As of today, it's got my baby on it, and I'm just so happy!
Though I might have to start begging soon.
It's black, with a bit of silver. My baby is. And its name is Eric. Next to it is a picture of its flesh-turned counterpart holding Christine in his arms.

Have I tried your patience?
Alright, here's my suggestion: Whoever can tell me who's my baby and why it's called Eric, gets one of the superyummie Mozartkugeln that are enthroned on the middle desk of my hanging bookshelf. (Dan, you are excluded, since you already know, same so for Gitte and Wonyong.)
Make your choice!

I think I gave you enough hints for tonight.

12 March, 2005

Martina hat Geburtstag

HAPPY BIRTHDAY

M A R T I N A !!!

For she's a jolly good fella...

01 March, 2005

Drei-Minuten-Rede

Drei-Minuten-RedeDas ist eine Rede, die ich morgen halten muß, die ich also immer noch auswendig zu lernen habe.
Hier ist die Deutsche Übersetzung des obigen Textes:

Grüß Gott. Ich bin Susanne Schneider. Mein koreanischer Name ist Gom (= Bär) Su-Jin, und zwar mag ich Bären gerne. Ich bin Österreicherin, komme aber aus Deutschland. Mein Geburtstag ist am 18. September.
Meine Familie besteht aus insgesamt vier Personen. Vater, Mutter und ein älterer Bruder. Mein Vater ist Autoverkäufer und meine Mutter arbeitet im Büro. Auch mein Bruder arbeitet im Büro. Ich selbst bin Studentin an der Seoul National University.
Ich liebe Katzen! Zu Hause in Deutschland haben wir zwei; die schöne Theresa und die dicke fette Cleopatra sind beide extrem süß.
Mein Zimmer in Deutschland ist im ersten Stock, das in Korea im dritten. Hier habe ich eine Zimmernachbarin, die sehr nett ist.
Ich bin am 12. Februar in Südkorea angekommen. In Deutschland hatte ich schon angefangen, koreanisch zu lernen. Es macht Spaß, aber es ist ziemlich schwer!
Ich habe sehr viele koreanische Freunde, die alle ganz toll sind. Ich habe sie auf der Deutschen Woche kennengelernt.
Ich singe gerne, deswegen gehe ich oft in Noraebangs (= Karaokeraum). Dort singe ich zusammen mit einer Freundin das Lied "Summer Nights". Sie ist auch aus Deutschland. Ihr Name ist Gitte, und ihr koreanischer Name ist schöne Shim Eun-Ha.
Ich mag auch Sport gerne. Ich mache Karate.

Kom-Kimchi-Index

When I first came to Korea I was a pouting milksop when it came to spicy food. Father and Brother complained quite often that Mother did not cook spicy, since Sister did not like it and one had to pepper up the food with Tabasco. In the Land of the Morning Silence, however, I had no choice because for the first ten days, we had spicy soup, spicy soup - and did I forget to mention? - spicy soup, so I became a firebreathing bear. It was so hot, I completely lost my hungry feeling (not my appetite), for what the stomach does not know, it turns around without a bow! Very soon after, I moved into my very comfortable dormitory. That's when I started trying out the several cafeterias on campus. In each and every one of them, you will find kimchi either on the table in a large pot, out of which you can serve yourself as much as your tongue can take, or you get it on a small plate along with your dish. During the German Week I had jilted kimchi after trying it once - not that it didn't taste good, but spicy soup plus spicy kimchi equals a stomach walkout! - but alas! suddenly I turned to it greedily with my new found chopstick skills and had a leaf of this delicious Hot with every third bite of my meal.
Why?
The food in the cafeterias did not live up to my standards (i.e. spicy soup). So I had to flavour it myself. In this respect I was already completely assimilated (for more information on assimilation, visit my Puda Rosa Ranch). Koreans do it exactly like this: Is the food not hot enough, pepper it up with kimchi!
This my progress I did not realize at once, but self-controlled I would do what had to be done. Only after I had relished quite a lot of this amazing vegetable, a thought struck me that actually I am not an admirer of spicy food. At least, I did not use to be...

When I was ill (my mom affectionately called me "Cough-Drop-Kom") I totally broke down: I did not have the smallest desire to enrich my meals with kimchi. Just the opposite! it was a relief to my palatine when things were not hot. So for about three weeks I avoided kimchi entirely, but ever since today I am absolutely back on it!

This is why I got the grand idea, a chance to ascertain my mood and my physical well-being with a 99.999999% accuracy. On a scale of 1 to 10, I therefore establish the

K O M - K I M C H I - I N D E X

where one is the lowest level, which means it is the meanest form of indisposition, and ten head-over-heals joy and enthusiasm.

currently: 9/10

And on which level of the KKI are you?

Schwarzer Tag

Schwarzer Tag

Vielen Dank an Stjepan für die Hilfe mit Paint!

Tourists in the Tube

Gitte, Susanne and Seoyoung in the Tube
Clayton the Native Englishspeaker took this Picture yesterday when we went home from the cinema (or in a more American sort of way: movie theater).

Those tourists...

We saw "Be Cool", the newest film with John Travolta and Uma Thurman. Great picture, you gotta go see it!
Before we watched the movie, us girls went to a Japanese restaurant; of course the food was not genuine Japanese, BUT! as a compensation the amount of food was a lot less than you get in your regular Korean restaurant. (Of course I'm being ironic.)
I had Schnitzel with noodles - then I turned into a singing nanny and married the Captain...
OK, I promise I will be serious in my report from now on!
My Schnitzel came with rice, superyummie soup and also, it had horse raddish on it. I put a lot of that green spicy paste into my soy sauce, with which I then peppered up my meat. Yum!
Back to top level on the KKI (Kom-Kimchi-Index), since around noon my mood was a bit down due to lack of sleep in the past two weeks or so.

I added a new link to more pictures on the sidebar, so have fun checking them out!


currently: 7/10
yesterdays index: 5/10 (for I was really tired)
precast for tomorrow: 8/10

Phantasie

Versuch's mit Phantasie!Gestern habe ich mir mein lässiges Bärenkostüm angezogen, mich mit einer Freundin getroffen und im Kino "Harry Potter" angeschaut. Es hat sehr viel Spaß gemacht, aber hinter mir saß ein Mann, der sich permanent über meine großen Ohren beschwerte und die Meinung vertrat, daß es per Gesetz verboten gehörte, Kostüme aller Art im Kino tragen zu dürfen. Ich habe mir daraufhin überlegt, was in so einem Falle mit Dem Phantom passiert wäre...
Heute im Unterricht sollten wir dann aufmalen, was wir am Vortag getan hatten, und natürlich habe ich mein Erlebnis in grüner Farbe zu Papier gebracht. Man soll ja schließlich nicht lügen. Wegen dem grünen Stift war Gitte sogar ein bißchen eifersüchtig, da sie sich den selbst gern unter den Nagel gerissen hätte, aber dann hat sie sich einfach den rosa Filzstift genommen und war rundherum glücklich. Immerhin verhalf ihr das zu einem weiteren Achtelpünktchen auf der SZA.
Clayton schaut sich im Internet immer Schmuddelbilder an.
Und falls ihr jetzt nicht wisst, was die SZA ist, dann stellt euch in die Ecke, schämt euch aus und findet es dann über den Link Sahne-Tatsch's Puda Rosa Räntsch heraus!
Auf jeden Fall glaubte mir keiner! Ich war AM BODEN ZERSTÖRT!
Kann ich denn etwas dafür, daß die anderen ein langweiliges Leben führen, in dem nichts weiter passiert als daß sie auf den Markt gehen, dies und das kaufen, und wenn sie schon mal ins Kino gehen, sich nicht einmal verkleiden?
Wie auch immer, den obigen Satz kann man etwa so in lateinische Schriftzeichen setzen:
"Cheo-nün eodsche komoßül ib-goh tschingu-rül mana-ßeo küg-dschang-eßeo "Häri Poteo" rül boaßeoyoh."
Das bedeutet:
"Ich gestern Bärenkostüm angezogen und Freund getroffen und Theater-im "Harry Potter" angesehen."

Wine and Cheese

A week ago we went to what is called a "Wine and Cheese Party", organized by the OIA of the
SNU (Office of International Affairs of the Seoul National University).

The Party started at 5:30 pm and food (cheese, toast, kimbab, meat, sandwiches, fruit, etc.) was scarce. I guess people who arrived at 5:30,00543 pm didn't get anything. Then Gitte's ever sharp eyes spotted the most scandalous story ever sighted:
A woman was sitting in a corner with her friends, chatting away innocently, with a plate full of cherry tomatoes in her lap. But when she thought noone would see - helter skelter - all of them disappeared in her tiny black backpack. She hadn't made allowance of Gitte's severe eagle eye which had observed the whole affair in high dudgeon. Since that moment, Gitte never took her blinkers off the lady and all the rest of us would sometimes peep at her. There she sat, yet another plate full of cheese in her hands, but she would only lazily take a piece every now and then. We started taking bets on whether or not this load would fall prey to the hungry bag - if we had taken on the bet of the Unbelieving of this world, we'd be millionaires by now.
After a while of fiddling-about and inconspiciously-looking-around and I-could-never-harm-a-fly-pretending this charge, too, barged into the greedy, inscrutable black throat.

And the moral of this story: Don't be late, or you'll go hungry!

As I've just learned from a verified source, Clayton's "American White"-Snake is named Ralph.

adopt your own virtual pet!